4. TAG

Wir gehen erst gegen 10:00 Uhr Anker auf, setzen Groß und Genua. Wir segeln gemütlich nach Osten, Richtung Mykonos. Als nachmittags der Wind einschläft, Motor an. Jürgen und Günther, wie immer hungrig, haben eine Schleppangel ausgebracht. Sie hoffen auf einen dicken Fisch, aber erfahrungsgemäß ist das Mittelmeer ziemlich leergefischt,
Zum späten Nachmittag erreichen wir den alten Hafen von Mykonos. Ich bin gespannt, ich weiß gar nichts über den, außer für Sportboote nicht mehr zugelassen. Nur kleine Fähren und Fischerboote. Wir drehen eine Ehrenrunde im Hafen.
Nachdem genug Fotos von Mykonos geschossen wurden, ziehen wir wieder ab, wir wollen uns dann doch den neuen Hafen anschauen.




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Nun also die Ansteuerung von dem neuen Hafen, im "Greek Waters Pilot" steht nicht viel, aber wir wissen, wo er ist. Man sieht es auch leicht, denn es steuert ein rasendes Hochhaus darauf zu, eine Fähre, und ein paar Kreuzfahrtschiffe liegen auch schon an der Pier. Wir passen ordentlich auf, daß wir nicht übergemangelt werden. Wir erkennen, daß man sowohl von Norden als auch von Süden in das hinter der Dampferpier liegende Hafenbecken steuern kann. Wie zum Teufel kommen denn dann die Leute und die Autos auf die Pier? Da muß irgendwo ein Damm mit Straße quer durch das Hafenbecken laufen!

Wir entscheiden uns, erst mal von Süden her reinzufahren. Da finden wir keinen Platz und der Hafen ist so was von potthäßlich!! Bei den Kreuzfahrern laufen ständig Hilfsmaschinen, sicher die ganze Nacht. Und längseits gehen an einer anderen Yacht. Wir versuchen es an einer Yacht mit Italiener. Die aber sind uneinsichtig oder wollen Ihre Ruhe. Bei uns verdichtet sich der Verdacht, daß wir uns für die Nacht einen anderen Liegeplatz suchen werden.




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Montag, 08.05.2006

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Mykonos...

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Wir laufen also weiter nach Ormos Ornos, eine wunderschöne Bucht im Süden des Hauptortes Mykonos. Liebe auf den ersten Blick. Einen spitzen Sonnenuntergang wird uns geboten. Was will man/frau mehr. Wir ankern auf 10 Meter Wassertiefe. Wegen des Windes, doch immerhin 15 Knoten, stecken wir ordentlich Kette, 35 Meter, und machen uns fertig für den Besuch der Restaurants am Strand.

Natürlich wollen wir unser Beiboot testen.
Motor angeschraubt.
Peter und Heinz setzen über.
Schön wärs. Nach mehrmaligen ziehen springt der Motor an.
Kleine Ehrenrunde in der Bucht, dann fällt der Motor aus.
Wir treiben langsam zum Ausgang der Bucht.
Wo sind die Paddel?
Natürlich an Board geblieben.
Zum Glück kommt von der Nachbaryacht ein Hilfstrupp im Schlauchboot und schleppt uns zur Yacht zurück.
Zwei Dosen Bier wechseln die Besitzer.




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MYKONOS liegt 94 Seemeilen von Piräus entfernt. Die zahlreichen Windmühlen machen sich die frische Meltemi-Brise zunutze. Mykonos-Stadt hat eine moderne Hafenanlage und besteht aus weißen Häuschen, engen Gassen, Kirchen im kykladischen Baustil, Kunstgewerbeläden, kleinen Cafés und Tavernen. Die Paraportiani-Kirche in der Nähe der Anlegestelle gilt als architektonisches Meisterwerk mit ihrem Glockenturm aus Bogenfenstern und dem einzigen Seiteneingang. Ausgrabungsstücke einer Nekropolis auf der nahe gelegenen Insel Rineia können im Archäologischen Museum besichtigt werden. Ausflüge können zu den Klöstern von Agios Panteleimon in der Nähe von Hora und dem Tourliani-Kloster (erwähnenswert ist der Glockenturm und der Marmorbrunen) von Ano Mera unternommen werden. Die Strände heißen Agios Stefanos, Kalafatis, Platis Yialos und Ormos. Schöner sind die Strände an der Südküste, die per Kaiki erreichbar sind: Paradise, Super Paradise, Agrari und Elia.






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